Wir verkaufen nichts, was wir nicht selbst dabeihätten.
ALPNORD ist aus einer durchgefrorenen Nacht auf 2.000 Metern entstanden — und aus der Überzeugung, dass Ausrüstung genau dann funktionieren muss, wenn es unbequem wird.
Eine Nacht, die alles verändert hat.
Februar 2019, Stubaital. Jonas und Lena stehen mit einem ausgebauten Transporter auf 2.000 Metern. Draußen –18 °C. Um kurz nach eins fällt die Standheizung aus — ein Gerät, das im Onlineshop bestens bewertet war.
Die Powerbank, die drei Tage halten sollte, gab bei Kälte nach vier Stunden auf. Der Schlafsack mit „Komfortbereich –10 °C“ war das, was solche Angaben oft sind: eine Zahl aus dem Marketing.
Es wurde eine sehr lange Nacht. Und am Morgen eine sehr klare Frage: Warum wird Ausrüstung für Extrembedingungen verkauft, die offensichtlich nie unter Extrembedingungen war?
Erst testen. Dann verkaufen.
Statt einen weiteren Shop zu eröffnen, der Kataloge weiterreicht, haben wir es umgedreht: Bevor ein Produkt bei uns ins Sortiment kommt, verbringt es eine ganze Saison draußen — bei uns im echten Einsatz.
Das ist unbequem und langsam. Wir haben Produkte aussortiert, die sich gut verkauft hätten: eine Powerstation, die bei –5 °C nur noch die halbe Kapazität lieferte. Einen Filter, dessen Dichtung nach drei Wochen undicht war.
Genau das ist der Punkt. Wenn du bei uns bestellst, hat jemand das Ding vorher wirklich benutzt — und zwar dann, wenn es unangenehm wurde.
Vier Stufen, bevor etwas in den Shop kommt.
Vorauswahl
Wir sichten Hersteller und bestellen Muster — meist drei bis fünf Konkurrenzprodukte pro Kategorie, immer anonym.
Kältetest
Jedes Gerät muss bei –15 °C und tiefer zuverlässig starten und arbeiten. Unsere kälteste Testnacht bisher: –32 °C.
Saisoneinsatz
Das Produkt geht eine komplette Saison mit — Sturm, Dauerregen, Höhenluft, Alltag. Kein Schonprogramm.
Entscheidung
Nur was alles überstanden hat, kommt ins Sortiment. Alles andere fliegt raus, egal wie gut die Marge wäre.
Von einem kalten Van zu einem geprüften Sortiment.
Die Nacht im Stubaital
Jonas und Lena beschließen im Februar, es anders zu machen. Der erste Testwinter beginnt sofort.
Start mit sechs Produkten
Nach einer Saison Tests startet ALPNORD im Bereich Energie & Wärme — bewusst klein.
Wasser & Küche kommt dazu
Das Sortiment wächst — nach zwei aussortierten Filtern, die den Saisontest nicht überstanden haben.
Testcrew statt Datenblatt
Sechs Tester in Österreich, Deutschland und Norwegen nehmen Produkte über die Saison mit.
Drei Kategorien, ein Anspruch
Kein Investorengeld, keine schnelle Skalierung. Eine Kategorie nach der anderen — jede erst, wenn sie den Test bestanden hat.
Drei Grundsätze.
Sie kosten uns regelmäßig Umsatz. Genau deshalb stehen sie hier.
Wir sagen ab
Wenn ein Produkt nicht zu deiner Tour passt, sagen wir das — auch wenn wir es im Sortiment haben. Ein Verkauf, der später zurückkommt, hilft niemandem.
Reparieren statt ersetzen
Ersatzteile, Anleitungen, 2 Jahre Garantie. Ausrüstung soll Jahre halten. Wir führen bewusst keine Produkte, für die es keine Ersatzteile gibt.
Auch die schlechten Bewertungen
Wir löschen keine Kritik. Wenn bei einem Produkt das Abgasrohr zu kurz ist, steht das in den Bewertungen — und wir schreiben dazu, wie du es löst.
Rüste dich mit Ausrüstung aus, die geprüft ist.
Jedes Produkt einzeln über eine Saison im Gelände getestet — mit 30 Tagen Rückgaberecht und 2 Jahren Garantie.
